Geschrieben von Mela in
Erfahrungen
Samstag, 24. September 2005
Drei Tage Informatica Feminale sind vorbei. Eigentlich waren es vier Tage, wenn man den Sonntag, an dem sie eröffnet wurde, mitzählt.
Gerade der Sonntag stellte eine große Überwindung dar, da ich ja glaubte dort (bis auf eine Nutzerin des Aspie-Net Forums) niemanden zu kennen.
Ich irrte mich knapp, denn eine Mitbewohnerin unseres kleinen Weser-Ferienhäuschens wärend der IF 2003 in Bremen war vor Ort. Ein sehr angenehmes Wiedersehen mit einer sehr herzlichen Frau, deren niedlichem, blondgelockten Aussehen man die toughe und erfahrene IT-lerin gar nicht zutraut, die dahintersteckt.
Auch sonst war der - äußerliche -Attraktivitätsfaktor auf der IF deutlich höher, als man es IT-Frauen im Allgemeinen nachsagt.
Aber das war nicht mein Thema...
Der Sonntag erweckte in mir den üblichen Bammel vor fremden Menschen und ich zögerte auch die Abfahrt heraus. Wie so oft nicht bewusst, oder absichtlich, aber ich hielt mich mit jeder kleinen Ablenkung auf und musste dann auch noch eine Wegstrecke ausprobieren, die fraglos landschaftlich reizvoll war, aber die man als Ortsfremde besser mit einem Navigationsgerät in Angriff nimmt.
Furtwangen scheint - trotz Hochschule - keiner frühzeitigen Ausschilderung wert.
Schließlich war ich da, fand es nett mit den Frauen zusammenzusein und zu reden... aber eben auch anstrengend.
Sozial gesehen war es eine vernünftige Entscheidung dorthin zu fahren, Durch die Aspie-Brille gesehen, war damit ein Tag notwendiger Erholung verloren.
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