Jan 01 - 2008
Entsprich - meiner - Vorstellung!
Den "Entsprich gefälligst meiner Vorstellung!"-Spielertypus findet man meist in offenen Chat-Rollenspielen oder auf LARPs. Seltener in P&P-Gruppen oder geschlossenen Chat- oder Forenrollenspielen, bei denen die Charaktere beim Eintritt ins Spiel sich einem Generalkonsens unterwerfen müssen.
Und meist verrät dieser Spielertypus mit seinem Verhalten mehr über sich und seine Gedanken bei der Charakterwahl, als über den kritisierten Mitspieler.
Sicher, jeder hat seine Grenzen dessen was er an Charakterkonzepten zu ertragen bereit ist und ich gestehe offen das Neko-Schwemmen, am Leben verzweifelnde Dämonen oder eitle Engel meine Geduld sehr strapazieren und durchaus zu spontaner Flucht meinerseits führen können, aber diesen Umstand meine ich nicht einmal.
Eher den Adligen auf dem LARP der sich beschwert das es zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer gibt. Auf die Frage hin warum er sich dann nicht dem Mißstand annimmt und einen Indianer spielt, bietet er - und all seine Freunde in Hörweite - eine ganze Palette an guten Begründungen. Er hat ja schon seit dem ersten deutschen LARP im Jahr 1972 (ja natürlich weiss ich das die ersten LARPs in Deutschland zwischen 1989 und 1991 abgehalten wurden - je nachdem wer beim Allerersten dabei gewesen sein will
) Erfahrungen gesammelt und sich den Charakter 'ehrlich erspielt', ausserdem kann er nachweisslich einen Adligen spielen und hat auch 1000 EUR in die Gewandung investiert und einen Heraliker beauftragt ihm ein Adelswappen zu besticken, das dann mühevoll in die 1000 EUR Gewandung fußgeklöppelt wurde.
Oder die klunkerbehängte Frau, die bei einem Waffengeschäft bei dem ein zweistelliger Goldbetrag über den Tisch geschoben wird in einen gaaanz intimeigen Outtime-Kommentar verpackt das es sie wundert das scheinbar niemand an Geldmangel leidet. Wie unlogisch das doch wäre.
Den Drow, der sich beschwert dass scheinbar jeder Spieler die Sprache der Drow zu verstehen scheint, wo Drow doch so eine geheimnissvolle und seltene Rasse sind.
Ebenso ein Drow der - ganz innovativ - durch seine Erfahrungen im Unterreich zum Frauenhasser wurde.. und nur auf andere drowige Frauenhasser trifft. Was doch eigentlich sein Charkonzept war. Seins ganz alleine.
Und meist verrät dieser Spielertypus mit seinem Verhalten mehr über sich und seine Gedanken bei der Charakterwahl, als über den kritisierten Mitspieler.
Sicher, jeder hat seine Grenzen dessen was er an Charakterkonzepten zu ertragen bereit ist und ich gestehe offen das Neko-Schwemmen, am Leben verzweifelnde Dämonen oder eitle Engel meine Geduld sehr strapazieren und durchaus zu spontaner Flucht meinerseits führen können, aber diesen Umstand meine ich nicht einmal.
Eher den Adligen auf dem LARP der sich beschwert das es zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer gibt. Auf die Frage hin warum er sich dann nicht dem Mißstand annimmt und einen Indianer spielt, bietet er - und all seine Freunde in Hörweite - eine ganze Palette an guten Begründungen. Er hat ja schon seit dem ersten deutschen LARP im Jahr 1972 (ja natürlich weiss ich das die ersten LARPs in Deutschland zwischen 1989 und 1991 abgehalten wurden - je nachdem wer beim Allerersten dabei gewesen sein will
Oder die klunkerbehängte Frau, die bei einem Waffengeschäft bei dem ein zweistelliger Goldbetrag über den Tisch geschoben wird in einen gaaanz intimeigen Outtime-Kommentar verpackt das es sie wundert das scheinbar niemand an Geldmangel leidet. Wie unlogisch das doch wäre.
Den Drow, der sich beschwert dass scheinbar jeder Spieler die Sprache der Drow zu verstehen scheint, wo Drow doch so eine geheimnissvolle und seltene Rasse sind.
Ebenso ein Drow der - ganz innovativ - durch seine Erfahrungen im Unterreich zum Frauenhasser wurde.. und nur auf andere drowige Frauenhasser trifft. Was doch eigentlich sein Charkonzept war. Seins ganz alleine.
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