Was wäre das Leben ohne Feindbilder und was wäre das Leben wenn man nicht pauschalisieren könnte und würde?
Einzelpersonen als Feindbilder scheinen zu.. ja was eigentlich? Ist es dann zu offensichtlich wieso man etwas gegen Person XYZ haben könnte, während man eine Gruppe viel besser und schwammiger anprangern kann?
Nein, der Grund liegt tiefer.
Greift man die Gruppe an, greift man auch jene Mitglieder an (so lose die Gruppe auch definiert sein mag) die nicht mit der Meinung eines Gruppenmitglieds (im Falle
Hagbrunns ist meist Mela gemeint) übereinstimmen, nein... diskreditiert man die Gruppe als Ganzes, werden die Teile die dem beständigen Hass-Dauerfeuer von aussen ausweichen wollen irgendwann dem Rest - oder dem meistgehassten Mitglied - den Rücken kehren.
Das Ziel einen Keil zwischen die Spieler zu treiben, deren Sandburgen plattzutrampeln und sie von ihrer Bezugsgruppe abzuschneiden wäre damit erreicht.
"DIE SIND DOOF, BÖSE UND WER SICH MIT IHNEN ABGIBT IST AUCH DOOF UND BÖSE." muss nur oft genug wiederholt werden, bis es, auch vollkommen ohne Argumente, aufgenommen und weitergetragen wird. Irgendwann glauben es genug jener Spieler, die eigentlich mit der ganzen Sache viel zu wenig zu tun haben um sich ein Bild machen zu können. Und irgendwann wird die Gruppe unter der Last der Anschuldigungen auseinanderbrechen - so die Hoffnung jener, die eben solche Behauptungen vorbringen.
Doch: Mela ist nicht Hagbrunn, Hagbrunn ist nicht Mela.
Der denkende Teil der Spielerschaft kann Wahrheit von Propaganda unterscheiden.